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20.09.2020 – Celina Nietlispach

Ein zauberhaftes Wochenende

Magier, Zaubersprüche und Flüche - im Jugiweekend am 19. und 20. September 2020 drehte sich alles um die Zauberei. 

Es muss gar nicht immer weit weg sein; nach 40 Minuten Fahrt erreichten die Jugikinder und ihre Leiter/innen am Samstag, 19. September 2020 den Aufenthaltsort für ihr Jugiweekend: das Pfadiheim in Baden. Es diente für die kommenden zwei Tage als Zauberschule der Jugi Zeiningen.

Nachdem die Kinder ihre Zimmer zugeteilt und die Regeln erklärt bekommen haben, ging es für die zwanzig Zauberschüler/innen los mit der ersten Aufgabe: Alle Kinder mussten eine rund ums Lagerhaus versteckte Murmel finden, um ihre Zauberkarte zu erhalten. Diese wurde für das ganze Wochenende gebraucht, um in der Zauberschule bestehen zu können. Nach der erfolgreichen Mission machte sich die Gruppe mit ihren Rucksäcken auf, die Aufgaben des alten Magiers zu erfüllen. Diese führten die Kinder in den nahegelegenen Wald, in dem immer wieder neue Aufgaben gelöst werden mussten. Mit dem Wasserturm Baldegg erreichten die Kinder das Ziel des Magiers und gleichzeitig ihren Platz für die Mittagsrast. Es wurden Würste gegrillt und weitere Aufgaben gelöst. So mussten die Zauberschüler/innen Quizfragen beantworten, dem Magier ein "hohes Geschenk" machen und auf dem Rückweg eine möglichst lange Schlange aus Naturmaterialien bilden. Zurück im Lagerhaus genossen alle das sonnige Wetter und tobten sich auf der Wiese direkt neben der Unterkunft bei diversen Spielen aus.

Es verwunderte nicht, dass nach so vielen Aktivitäten der Hunger bei allen Beteiligten gross war und man sich am Abend über die selbstgemachte Pizza hermachte. Zum Dessert wurden klassisch Marshmallows über dem Lagerfeuer gebrutzelt und Schoggibananen gegrillt. Somit ging der erste Tag in der Zauberschule erfolgreich zu Ende, denn alle Zauberschüler/innen hatten ihre Prüfungen bestanden.

Am nächsten Morgen startete die Gruppe sportlich in den Tag. Eine kleine Laufrunde im Wald und einige Kraft- und Ausdauerübungen auf der Wiese – und schon schmeckte das Frühstück viel besser. Nach dieser Stärkung musste das Lagerhaus geräumt und geputzt werden – eine Aktivität, bei der sich die Kinder echte Zauberkräfte sehnlichst gewünscht hätten. Wie schön wäre es, wenn mit einem „Abrakadabra“- Zauberspruch sofort alles blitzblank wäre!

Nach der Reinigung standen weitere Spiele und Aufgaben auf dem Programm, bevor es feine Hotdogs zum Zmittag gab. Nun folgte noch die letzte Aufgabe der Zauberschule: Etliche Zauberkarten wurden auf dem Areal versteckt und mussten in Gruppen gesucht werden. Erst als alle Zauberkarten gefunden worden waren, erklärte Hauptjugileiter und Organisator Tobias Wagner alle Zauberschüler/innen zu vollwertig ausgebildeten Zauberer und Zauberinnen. Die Heimreise wurde trotzdem nicht mit den Besen, sondern mit den Büssli angetreten. Wieder in Zeiningen angekommen, verabschiedeten sich alle voneinander und blickten auf ein magisches Wochenende zurück.


14.09.2020 – Mira Güntert

Wetterglück im Toggenburg und Jodeln im Regen

Die Turnfahrt 2020 führte den TV Zeiningen ins Toggenburg und nach Appenzell.

Kein Fricktaler Cup, kein Turnfest, kein Endturnen, kein Zeininger Halbmarathon, kein Zeiniger Märt, nichts. Das Corona-Virus hat das stattliche Jahresprogramm des TV Zeiningen komplett über den Haufen geworfen. Mit der Turnfahrt konnte seit dem Winter nun endlich wieder ein Anlass durchgeführt werden.

16 Turnerinnen und Turner trafen sich am Morgen des 5. Septembers 2020. Es herrschte bereits strahlender Sonnenschein und alle freuten sich auf einen tollen Wandertag. In einem Büssli und einem Auto ging die Reise ins Toggenburg – genauer gesagt in die Mosnanger Ortschaft Libingen. Von dort aus marschierte die Gruppe aufs Schnebelhorn, den höchsten Punkt des Kantons Zürich. Nachdem alle ihr Picknick zu sich genommen und den tollen Ausblick aufs Zürcher Oberland, den Zürichsee, den Greifensee sowie das Toggenburg genossen haben, ging es an den Abstieg.

Ein paar Kilometer später kühlten sich die Turnerinnen und Turner mit einem Eistee oder einem Bier in einem Bergrestaurant ab. Während sich die einen noch eine zweite Erfrischung gönnten, wanderten die anderen eine Zusatzschlaufe, ehe man sich etwas später oberhalb des Restaurants wiedertraf. Nach insgesamt gut vier Stunden kamen alle gemeinsam wieder beim Parkplatz an.

Weiter ging es mit einer kurzen Fahrt in die Mosnanger Ortschaft Mühlrüti ins Gasthaus Hulftegg. Nach dem Duschen, Umziehen und ausgiebigen Aperölen gab es für die TVZler ein feines Nachtessen.

Für den zweiten Tag haben die Organisatoren Tim und Mira zwei Überraschungsaktivitäten geplant. Nachdem sich alle am üppigen Frühstücksbuffet gestärkt hatten, ging es weiter in den Osten. Die Turnerinnen und Turner stellten viele Vermutungen auf, wo es wohl hingehen mag. Ideen wie Escape Room, Rodelbahn oder Alphornspielen stellten sich als falsch heraus.

Auf dem Landsgemeindeplatz in Appenzell wartete Martin auf uns. Beim ersten Blick wirkte er nicht speziell – da es regnete, trug er eine Regenjacke und hielt einen Schirm in der Hand. Nachdem wir gemeinsam in den Saal eines Restaurants gegangen waren, staunte die Gruppe nicht schlecht. Martin war «e woschechtä Innerrhödler» und trug die Appenzeller Festtagstracht. In unverkennbarem Innerrhoder Dialekt erzählte er uns stolz von den Details seiner Tracht: Das rote «Liibli» gehört dazu, ebenso die braune Lederhose, die sich nicht ganz einfach öffnen lässt. Zuletzt weihte er uns ebenfalls darin ein, wie man die Appenzell Innerrhoder von der Appenzell Ausserrhoder und der Toggenburger Tracht unterscheiden könne.

Nun ging es ans Eingemachte. Das «Ruggusseli» – ein Naturjodel – sollte einstudiert werden. Martin teilte die Frauen in die Stimmlagen «Jodlerinnen» und «Gradhäbe» und die Männer in «erster Bass» und «zweiter Bass» und verteilte ein paar Milchbecken fürs Talerschwingen. Was zuerst mit viel Entsetzen und «Was? Ich muess vor allne singe?» aufgefasst wurde, entpuppte sich nach ein paar Wiederholungen als lustiger Spass. Martin motivierte uns immer wieder mit «Eifach züche und nid loslo!» oder «Ufmerksam si und guet ofenand lose!». Nach zwei Hauptproben dann das Highlight: Wir sangen das «Ruggusseli» in der Appenzeller Innenstadt für Passanten. Schade war, dass es in Strömen regnete, was etwas die Atmosphäre hemmte. Leider wissen wir bis jetzt nicht, ob es daran lag, dass alle Leute ihre Regenschirme halten mussten, sodass niemand geklatscht hat oder ob unser atemberaubender Auftritt die Leute in eine tranceartige Regungslosigkeit trieb.

Nach der Mittagspause im Restaurant Säntis führte ein kurzer Spaziergang durch das schöne Städtchen zum zweiten Programmpunkt. Die Gruppe konnte die Appenzeller Alpenbitter AG besichtigen und viel Spannendes über das Traditionsunternehmen erfahren. Die Verköstigung der verschiedenen Produkte rundete unseren Besuch in Appenzell optimal ab.

Nach einem ereignisreichen Wochenende freuen sich alle Mitglieder des TV Zeiningen, wenn bald wieder mehr Anlässe stattfinden und die Geselligkeit gepflegt werden kann.

 


12.09.2020 – Celina Nietlispach

"Schnällscht Zeiniger" im Kleinformat

Trotz Absage des offiziellen „Schnällscht Zeinigers“ liess es sich die Jugi Zeiningen nicht nehmen, die schnellsten Kinder des Dorfes zu küren.

Die Jugileiterinnen und Jugileiter der Jugi Zeiningen waren sich einig: Auch im Jahr 2020 soll ein „Schnällscht Zeiniger“ und eine „Schnällschti Zeinigerin“ gefunden werden. Aufgrund der speziellen Umstände im Kleinformat. Dies bedeutete, dass nur Kinder der Jugi Zeiningen am Wettkampf teilnehmen durften und der Anlass ohne Zuschauer und Festwirtschaft durchgeführt wurde.
So besammelten sich am Freitag, 4. September 2020, 44 Kinder der Jugi Zeiningen auf der Sportanlage Brugglismatt. Nach einem kurzen Aufwärmen machten sich die nervösen Kinder auf zur Startlinie, um in die Bahnen eingeteilt zu werden. Das Startsignal ertönte und die Kinder rannten, so schnell sie konnten. Angefeuert von ihren Jugileiterinnen und Jugileitern gaben alle ihr Bestes und versuchten, als Erste bzw. Erster über die Ziellinie zu laufen. Nach der Auswertung der schnellsten Zeiten pro Kategorie wurden die Finalläufe ausgetragen. Die ersten drei Kinder, die über die Ziellinie liefen, wussten, dass sie etwas später auf dem Podest stehen würden. Zu erwähnen sind hierbei Benjamin Schneider und Lisa Broquet, welche mit einer Zeit von 8.57 Sekunden bzw. 9.05 Sekunden als „Schnällscht Zeiniger 2020“ und „Schnällschti Zeinigerin 2020“ gefeiert werden konnten.

Schön war, dass beim Rangverlesen auch diejenigen Kinder ein glückliches Gesicht machten, welche keine Medaille entgegennehmen durften. Glücklich, weil sie ihre Freundinnen und Freunde auf dem Podest beglückwünschen konnten; glücklich, weil sie sich bewegt und somit ihrem Körper etwas Gutes getan haben und glücklich, weil die Gemeinschaft einfach etwas vom Schönsten ist!

Ein herzlicher Dank gebührt unserem Medaillen-Sponsor, der Freiermuth Werkstatt AG.


27.06.2020 – Celina Nietlispach

Abschlussbräteln als Turnfest-Ersatz

Da das Turnfest in Koblenz abgesagt werden musste, sprang die Jugi Zeiningen am vergangenen Wochenende nicht in den Sand, sondern in den Brunnen.

Die Wäre die Corona-Pandemie nicht gewesen, hätten sich die Jugikinder der Jugi Zeiningen am vergangenen Wochenende in den Disziplinen Weitsprung, Ballweitwurf, Pendelstafette, Fachtest, Hindernislauf und Unihockey-Parcour gemessen. Als Ersatz wurde das jährliche Abschlussbräteln kurzerhand auf das Turnfest-Wochenende gelegt, damit wenigstens die Gemeinschaft nicht zu kurz kam. Doch auch in sportlicher Sicht mussten die rund 20 Kinder und Jugendlichen am Samstag, 27. Juni einiges leisten. So hatten sie die Aufgabe, in altersdurchmischten Gruppen einen anstrengenden Kreuzworträtsel-OL zu absolvieren. Nach der Anstrengung wurde die Zeit auf der Bachtalen genutzt, um gemütlich zusammenzusitzen, Spiele zu spielen, zu grillieren und vor allem, um sich gegenseitig nass zu spritzen. Letztere Aktivität ist in den vergangenen Jahren zu einer Tradition verkommen. Sobald die Kinder beim Rangverlesen ihre Preise entgegengenommen hatten und von der ganzen Gruppe ein Foto geschossen worden war, hiess das Kommando: 1, 2, 3 Wasserschlacht! Die Kinder liessen sich das nicht zwei Mal sagen, sodass nach kurzer Zeit alle patschnass waren und die einen oder anderen sogar im Brunnen landeten. Besonders abgesehen hatten es die Kinder und Jugendlichen auf ihre Jugileiterinnen und Jugileiter, die von niemandem verschont blieben.

Nach diesem gelungenen Tag verabschiedeten sich alle voneinander und wünschten sich gegenseitig schöne Sommerferien.


22.06.2020 – OK ZHM

Trainingsläufe ZHM

Am Sonntag, 28. Juni 2020, und Samstag, 4. Juli 2020, finden Trainingsläufe für den 1. Zeininger Halbmarathon statt.

Die Läufe richten sich an alle Interessierten der Disziplinen Running und Walking in den Distanzen Halbmarathon und Viertelmarathon und dienen dazu, die Strecke kennenzulernen. Sie werden von Läuferinnen und Läufern des OK, aufgeteilt in unterschiedliche Stärkeklassen, begleitet.

Die Trainingsläufe sind kostenlos und für alle konditionellen Niveaus. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte finden sich am 28. Juni um 11 Uhr und am 4. Juli um 15 Uhr beim Start- und Zielgelände auf dem Pausenplatz der Schule Brugglismatt in Zeiningen ein.

Der Zeininger Halbmarathon findet am 22. August 2020 in und um Zeiningen statt. Alles zur Anmeldung finden Sie hier.


13.02.2020 – Mira Güntert

Ciao d'Amore - Generationenwechsel im Vorstand

Nach 15 bzw. 18 Jahren im Vorstand traten Präsident Patrick Freiermuth und Oberturner Tobias Rotzler zurück.

Die 118. Ordentliche Generalversammlung des Turnvereins Zeiningen vom Freitag, 31. Januar 2020, versprach schon im Vorfeld mehr als eine Pflichtübung zu werden, bei der es nur die üblichen Geschäfte durchzuwinken und den Jahresrückblicken der einzelnen Vereinssparten zu lauschen galt. Schon mit dem Blockhaus als erstmals gewählte Räumlichkeit und Ghackets mit Hörnli und Apfelmus zum Nachtessen standen die Zeichen auf Wandel.

Um 20 Uhr begrüsste Präsident Patrick Freiermuth 38 Aktivmitglieder, 8 Ehrenmitglieder, 4 Freimitglieder, 2 Jugileiterinnen und Jugileiter, 4 Gäste und 4 Mitturnerinnen und Mitturner an der GV. Danach war es an den Vertreterinnen und Vertretern der einzelnen Riegen, der Versammlung von ihrem sportlichen Jahr zu erzählen. Silvio Freiermuth vom Herren- und Julia Brogli vom Damen-Unihockeyteam erzählten beide von ihrer aktuellen Saison. Celina Nietlispach als Hauptjugileiterin griff für ihren Jahresrückblick auf die moderne Technik zurück und liess alle im Raum per Smartphone an Umfragen rund um das Thema Jugi teilnehmen.
Als das Wort Oberturner Tobias Rotzler gehörte, wusste nun auch der Letzte im Raum, warum an der heutigen GV eine ganz spezielle Stimmung in der Luft lag. Man war nicht euphorisch, aber auch nicht tieftraurig. Angespannt. Vielleicht ein bisschen aufgeregt. Tobias Rotzler erzählte nicht nur vom Fricktaler Cup und dem Eidgenössischen Turnfest, an dem der TV Zeiningen ein Glanzresultat ablieferte. Er berichtete auch von seiner ganzen Zeit, in der er sich dem TVZ als Technischer Leiter zur Verfügung stellte. Vor 18 Jahren – damals als 18-Jähriger noch gar nicht richtig erwachsen – übernahm er sein Amt. Mit dieser GV endet seine Zeit an der sportlichen Front.
Auch Präsident Patrick Freiermuth schaute in seinem Jahresrückblick nicht nur ein Jahr zurück. Nach 15 Jahren im Vorstand, davon elf Jahre als Präsident, tritt auch er von seinem Amt zurück.
Doch immer, wenn etwas endet, beginnt etwas Neues. So konnte Tagespräsident Daniel Graf verkünden, dass sich für die freigewordenen Ämter im Vorstand zwei Vereinsmitglieder zur Verfügung stellten. Dies waren einerseits Celina Nietlispach als neue Präsidentin und Simon Freiermuth als neuer Technischer Leiter. Celina Nietlispach war bis dahin als Hauptjugileiterin im Vorstand tätig. Die beiden wurden mit einem kräftigen Applaus der Vereinsmitglieder in ihre Ämter gewählt. Der Rest des Vorstands, zum dem neu Mira Güntert als Verantwortliche für Presse und Propaganda gehört, wurde ebenfalls mit einem kräftigen Applaus gewählt. Der Vorstand stellt sich aktuell wie folgt zusammen: Celina Nietlispach (Präsidentin), Simon Freiermuth (Technischer Leiter), Reto Freiermuth (Aktuar), Stefanie Hohler (Kassierin und J+S-Coach), Fabian Frick (Amt für Spezialaufgaben) und Mira Güntert (Verantwortliche für Presse und Propaganda). Tobias Wagner übernimmt neu das Amt des Hauptjugileiters ausserhalb des Vorstands.
Christian Scherer gibt das Amt als Revisor ab. Für ihn übernimmt Janine Mahrer. Sie wird das Amt gemeinsam mit dem schon als Revisor amtenden Curdin Bundi ausführen.
Erfreulicherweise durften in diesem Jahr drei neue Mitglieder in den Verein aufgenommen werden. In der Leichtathletik sind dies Milena Waldmeier, Stefanie Brogli und Maurice Holle. Fabienne Waldburger, Lea Meier und Valerija Reisch werden als Mitturnerinnen in die Leichtathletik aufgenommen. Leider gab es auch Austritte aus dem Verein, glücklicherweise jedoch nur zwei. Véronique Schneider und Sybille Kunz treten aus dem Damen-Unihockeyteam aus.
Und nun stand das zeitintensivste, emotionalste, lustigste und schönste Traktandum an: Die Ehrungen. Als erstes durften zwei Mitglieder für langjährige Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet werden: Klaus Senn (45 Jahre) und Ursula Bürgi (15 Jahre). Im Anschluss folgten die Ehrungen des abtretenden Präsidenten und Oberturners. In einer Laudatio schauten jeweils drei Wegbegleiter von Patrick und Tobias auf ihre gemeinsame Turnerzeit zurück. Auch ein persönlicher Film, in dem verschiedene aktive und ehemalige Turnerinnen und Turner ihre Erinnerungen an Patrick und Tobias teilten, wurde gezeigt. Als am Schluss des Films «Ciao d’Amore» lief, hatte wohl auch manch ein gestandener Turner Gänsehaut oder wischte sich gar eine Träne aus den Augen. Es verwunderte auch nicht, dass die beiden mit grossem Applaus in die Kreise der Ehrenmitglieder aufgenommen wurden. Danke Pede, danke Tobi! Ciao d’Amore! Bis zum nächsten Mal!
Die GV wurde – sicher eine Stunde später als üblich – mit dem Turnerlied geschlossen.


28.01.2020 – Mira Güntert

Der TV Zeiningen auf der Axalp

Das Skiweekend im Berner Oberland war von Sonnenschein, lustigen Stürzen und einem Geburtstag geprägt.

Um 6.45 Uhr ging es los: 18 Turnerinnen und Turner des TV Zeiningen nahmen in zwei Büssli Platz und fuhren gemeinsam Richtung Axalp – eine Lichtung oberhalb von Brienz im Berner Oberland auf rund 1'535 Meter über Meer. Der obligate Halt auf einer Raststätte durfte dabei natürlich nicht fehlen. Gestärkt durch Kaffee und Gipfeli waren nun alle komplett wach und der Rest der Fahrt konnte in Angriff genommen werden.
Nachdem das Gepäck in den Zimmern des Cheminée Stüblis verstaut war, ging es auf den Schnee. Zum Glück war der erste Sessellift nur ein paar Schritte von der Unterkunft entfernt, sodass auf mühsames Skischleppen verzichtet werden konnte. Für 16 Turnerinnen und Turner ging es auf Skiern oder Snowboard in die Höhe, zwei Turner erkundigten das Skigebiet mit Winterschuhen an den Füssen.
Oben angekommen, präsentierte sich bei strahlendem Sonnenschein ein toller Blick auf den Brienzersee. Nach einigen Abfahrten im kleinen, aber feinen Skigebiet, in dem leider nur ein paar wenige Skilifte geöffnet waren, trafen sich alle zum gemeinsamen Mittagessen. Als alle gestärkt waren, ging es wieder auf die Piste. Einige schienen von der Spycherwurst oder dem Schnitzelbrot etwas übermütig geworden zu sein, denn ein lustiger Sturz reihte sich an den anderen. Zum Glück gingen alle glimpflich aus und die Gestürzten konnten selber lachen.
Am Nachmittag trafen sich wieder alle zum Après-Ski und stossen mit einem Fröschli oder einem Glas Weisswein auf den schönen Skitag an.
Wieder in der Unterkunft angekommen, machten sich alle fürs Abendessen parat. Leider kam in der Frauendusche nur kaltes Wasser, sodass von den Turnerinnen mal nicht nur sportliche Ausdauer und Kraft gefordert wurde, sondern auch Mut und Durchhaltevermögen.

Zu Fuss ging es anschliessend ins Restaurant Bellevue, wo ein Drei-Gänge-Menü serviert wurde. Der Abend war damit aber noch nicht gelaufen. Es ging weiter in die Bar im Untergeschoss des Restaurants Bellevues. Um Mitternacht ging die gewohnte Musik aus und «Happy Birthday to you» schallte durch den Raum. Ehrenmitglied Daniel Wiederkehr wurde beglückwünscht und mit einem kleinen Geschenk aller Turnerinnen und Turner gefeiert.
Für die einen war dies der Anfang einer langen Nacht, andere machten sich schon alsbald auf den Weg in die Unterkunft.
Mehr oder weniger ausgeschlafen, trafen sich am nächsten Morgen alle zum Frühstück. Schon um kurz nach 10 Uhr traten die Turnerinnen und Turner die Heimreise an. Nach dem tollen Wochenende freuen sich alle schon aufs nächste Skiweekend. Und auf eine warme Dusche zu Hause.