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 01.07.2021 – Tobias Wagner

Abschlussbräteln mit nassem Ausgang 

Am Sonntag, 27. Juli 2021, fanden sich rund 40 Kinder der Jugi Zeiningen auf der Sportanlage Bachtalen zum Abschlussbräteln ein. Der Anlass diente in diesem Jahr auch als Ersatz für das eigentlich am selben Tag stattfindende Turnfest in Koblenz, welches abgesagt wurde.

 

Nach einem gemeinsamen Aufwärmen wurden die Kinder in sechs Gruppen aufgeteilt, in denen sie in unterschiedliche Stafetten gegeneinander antraten. Bei den sechs Stafetten waren neben sportlichen Leistungen auch Teamwork und Konzentration gefragt. Zum Beispiel mussten die Kinder Bälle in Reifen werfen, möglichst schnell alle Unterschiede zwischen zwei fast gleichen Bildern finden und sich sortiert nach dem Namen oder anderen Kriterien aufstellen. Nach eineinhalb Stunden war der sportliche Teil geschafft, nun konnte der gemütliche Nachmittag beginnen.

 

 

Nach dem gemeinsamen Mittagessen fand die mittlerweile obligatorische Wasserschlacht statt. Innert kürzester Zeit waren die meisten Kinder patschnass, und auch die Jugileiter mussten daran glauben. Nachdem die besten Gruppen bei der Rangverkündigung Preise entgegennehmen konnten, liessen die Jugileiter und Jugikinder das Jugijahr noch gemeinsam ausklingen.


 01.07.2021 – Mira Güntert

Ein gelungener Turnfest-Ersatz

 Endlich wieder ein Wettkampf, endlich wieder Programm! Das dachten sich wohl viele Turnerinnen und Turner des TV Zeiningen, als am Samstag, 26. Juli 2021, der TVZ-Sporttag auf der Sportanlage Brugglismatt ausgetragen wurde. Der Anlass wurde kurzfristig aus dem Boden gestampft, nachdem auch dieses Jahr grosse Teile des Jahresprogramms wegen des Coronavirus längst abgesagt worden sind. Die Enttäuschung, dass an diesem Wochenende eigentlich das Kreisturnfest in Koblenz stattgefunden hätte, liess man durch den vereinsinternen Sporttag gar nicht erst aufkommen.

 

 

Nachdem Oberturner Simon die Turnerschar seriös durchs Aufwärmen geführt hat, ging es für die 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch schon los. Alle konnten sich für fünf aus acht Disziplinen entscheiden: 80-Meter-Sprint, Kugelstossen, Steinstossen, Weitsprung, Wurf, Fachtest, 1,4-Kilometer-Lauf und Schleuderball. Während sich die einen fast nicht entscheiden konnten, waren für die anderen die Disziplinen sofort klar. «Ich seckle sicher nid!», sagten einige, oder auch «Ich cha Chugele nume werfe, aber nid stosse. Das het kei Wärt!»

 

Rund zwei Stunden lang wurde an verschiedenen Posten gesprintet, gestossen und gesprungen. Die letzte Disziplin auf dem Sporttag-Programm war der Fachtest. Diesen haben sich fast alle ausgesucht. Durch Auslosen wurden Dreiergruppen gebildet, die den Rundlauf gemeinsam in Angriff nahmen. Dass es sich um einen Einzelwettkampf handelte, merkte man aber insbesondere hier nicht. Alle stellten sich um den Fachtest-Parcours auf und feuerten diejenigen an, die gerade mit Goba-Schläger und Tennisbällen hantierten. Mit dem letzten Ball im Reifen und dem letzten «Los! Eine gits no!» war dann auch der sportliche Teil des Tages geschafft.

 

Doch wie es sich für ein richtiges Turnfest – in diesem Fall für einen richtigen Sporttag – gehört, findet die letzte Disziplin immer im Festzelt statt. Natürlich wäre ein Festzelt in diesem Fall übertrieben gewesen, dank des schönen Wetters und der angenehmen Temperaturen war dies aber auch gar nicht nötig. Mit Steak oder Wurst vom Grill und einem erfrischenden Getränk wurde auf den tollen Sporttag angestossen. Jedoch fehlte jetzt noch eine wichtige Information: Wer hat den Sporttag gewonnen? Die Organisatoren verkündeten vor der gespannten Runde das Podest: Auf Platz 3 schaffte es Julia Brogli, Zweite wurde Celina Nietlispach und der sensationelle Sieger wurde Simon Freiermuth. Alle drei erhielten für ihre starken Leistungen einen Gutschein von Ochsner Sport.

 

Nach der Siegerehrung verbrachten die Turnerinnen und Turner noch einen entspannten Abend auf der Sportanlage. Ein grosser Dank geht an die Organisatoren Fabian Frick und Simon Freiermuth, an die fleissigen Helferinnen und Helfer, die sie als Kampfrichterinnen und -richter unterstützt haben sowie an alle Zuschauerinnen und Zuschauer, die die Turnerschar bei ihren Wettkämpfen angefeuert haben.


Trainingsläufe für den RAIFFEISEN Zeininger Halbmarathon

Am Donnerstag, 17. Juni 2021, und am Sonntag, 27. Juni 2021, finden Trainingsläufe für den RAIFFEISEN Zeininger Halbmarathon statt. Die Läufe sind für alle Interessierten der Disziplinen Running und Walking in den Distanzen Halbmarathon und Viertelmarathon. Sie werden von Läuferinnen und Läufern des OK, aufgeteilt in unterschiedliche Stärkeklassen, begleitet.
Die Trainingsläufe sind kostenlos und für alle konditionellen Niveaus. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte finden sich am 17. Juni um 18.30 Uhr und am 27. Juni um 10 Uhr beim Parkplatz der Schule Brugglismatt ein.

 

Der RAIFFEISEN Zeininger Halbmarathon findet am 21. August 2021 in und um Zeiningen statt. Weitere Informationen befinden sich auf https://www.tvzeiningen.ch/1-raiffeisen-zeininger-halbmarathon/.


09.05.2021 – Celina Nietlispach

Grosse Freude an der Jugi-Olympiade

Viel zu lange war es her, seit die Jugi Zeiningen den letzten Anlass durchführen durfte. An der internen Jugi-Olympiade am Samstag, 8. Mai 2021 war die Freude der Kinder deshalb riesig.

„Juhui, gli gohts los!“, hörte man eines der 33 Kinder schreien, welche sich am Samstagmorgen um 10 Uhr auf der Sportanlage Brugglismatt in Zeiningen versammelten. Die Motivation und Vorfreude stand den Jugikindern ins Gesicht geschrieben, kaum konnten sie den Startpfiff abwarten.

 

Nachdem Hauptjugileiter Tobias Wagner die Kinder und das Jugileiterteam begrüsst hatte, begann der sportliche Morgen mit einer ausgiebigen Aufwärmrunde auf dem Rasen. Trotz des herrlichen Sonnenscheins und den warmen Temperaturen mussten alle Muskeln gut für die bevorstehenden Spiele aufgewärmt werden. Etwas später wurden die Kinder in altersdurchmischte Gruppen eingeteilt, bevor es dann endlich mit der 1. Spielrunde losging. Die eine Gruppe durfte sich im Büchsenwerfen beweisen, während die anderen Gruppen einen Hindernislauf bestritten, möglichst viele Tennisbälle auf ein Kind stapelten, Quizfragen über das Dorf Zeiningenbeantworteten, eine möglichst lange Murmelbahn bauten, zwei Stafetten absolvierten und Murmeln in einen Becher rollten. Insgesamt acht Posten wurden voller Spass, Ehrgeiz und Teamgeist bestritten. Kurz vor 12 Uhr ging der sportliche Teil der Jugi-Olympiade zu Ende. Hungrig und ausgepowert durften die Kinder einen Hotdog entgegennehmen und das wohlverdiente Mittagessen an der Sonne geniessen. Das Rangverlesen liess nicht lange auf sich warten und so wurden die drei besten Teams mit einem kleinen Preis belohnt. Als krönender Abschluss des erfolgreichen Vormittags diente eine erfrischende Glace, bevor die Heimreise mit vielen positiven Emotionen angetreten wurde.


07.12.2020 – Celina Nietlispach

Samichlaus Foto-OL

Da der Samichlaus aufgrund des abgesagten Chlaushocks nicht in die Bachtalen kommen konnte, machten sich einige Zeininger Familien mit einem Foto-OL des Turnvereins Zeiningen auf die Suche nach ihm.

Ausgerüstet mit einem Foto-Plan, warmer Kleidung und guten Schuhen verfolgten viele Zeiningerinnen und Zeininger die Spur der Samichlausmütze und marschierten am Wochenende vom 5. und 6. Dezember 2020 von Posten zu Posten. An den sieben Posten im Zeininger Wald warteten verschiedene Aufgaben auf die OL-Teilnehmenden. Diese konnten je nach Altersstufe variiert werden. So musste an einem Posten ein Puzzle gelegt, an einem anderen Hampelmänner oder Liegestützen gemacht werden. Zwischen den Posten folgten mehr oder weniger lange Wegstrecken, welche sogar von den Kleinsten unter die Füsse genommen wurden. Und das trotz des bescheidenen, nasskalten Wetters! Am Ende des OLs – auf der Bachtalen – wurden die Spaziergängerinnen und Spaziergänger mit einer Überraschung vom Samichlaus belohnt: Nüssli, Mandarinli und Schöggeli. Das Mitmachen hat sich also in vielerlei Hinsichten gelohnt.


20.09.2020 – Celina Nietlispach

Ein zauberhaftes Wochenende

Magier, Zaubersprüche und Flüche - im Jugiweekend der Jugi Zeiningen drehte sich alles um die Zauberei. 

Es muss gar nicht immer weit weg sein; nach 40 Minuten Fahrt erreichten die Jugikinder und ihre Leiter/innen am Samstag, 19. September 2020 den Aufenthaltsort für ihr Jugiweekend: das Pfadiheim in Baden. Es diente für die kommenden zwei Tage als Zauberschule der Jugi Zeiningen.

Nachdem die Kinder ihre Zimmer zugeteilt und die Regeln erklärt bekommen haben, ging es für die zwanzig Zauberschüler/innen los mit der ersten Aufgabe: Alle Kinder mussten eine rund ums Lagerhaus versteckte Murmel finden, um ihre Zauberkarte zu erhalten. Diese wurde für das ganze Wochenende gebraucht, um in der Zauberschule bestehen zu können. Nach der erfolgreichen Mission machte sich die Gruppe mit ihren Rucksäcken auf, die Aufgaben des alten Magiers zu erfüllen. Diese führten die Kinder in den nahegelegenen Wald, in dem immer wieder neue Aufgaben gelöst werden mussten. Mit dem Wasserturm Baldegg erreichten die Kinder das Ziel des Magiers und gleichzeitig ihren Platz für die Mittagsrast. Es wurden Würste gegrillt und weitere Aufgaben gelöst. So mussten die Zauberschüler/innen Quizfragen beantworten, dem Magier ein "hohes Geschenk" machen und auf dem Rückweg eine möglichst lange Schlange aus Naturmaterialien bilden. Zurück im Lagerhaus genossen alle das sonnige Wetter und tobten sich auf der Wiese direkt neben der Unterkunft bei diversen Spielen aus.

Es verwunderte nicht, dass nach so vielen Aktivitäten der Hunger bei allen Beteiligten gross war und man sich am Abend über die selbstgemachte Pizza hermachte. Zum Dessert wurden klassisch Marshmallows über dem Lagerfeuer gebrutzelt und Schoggibananen gegrillt. Somit ging der erste Tag in der Zauberschule erfolgreich zu Ende, denn alle Zauberschüler/innen hatten ihre Prüfungen bestanden.

Am nächsten Morgen startete die Gruppe sportlich in den Tag. Eine kleine Laufrunde im Wald und einige Kraft- und Ausdauerübungen auf der Wiese – und schon schmeckte das Frühstück viel besser. Nach dieser Stärkung musste das Lagerhaus geräumt und geputzt werden – eine Aktivität, bei der sich die Kinder echte Zauberkräfte sehnlichst gewünscht hätten. Wie schön wäre es, wenn mit einem „Abrakadabra“- Zauberspruch sofort alles blitzblank wäre!Nach der Reinigung standen weitere Spiele und Aufgaben auf dem Programm, bevor es feine Hotdogs zum Zmittag gab. Nun folgte noch die letzte Aufgabe der Zauberschule: Etliche Zauberkarten wurden auf dem Areal versteckt und mussten in Gruppen gesucht werden. Erst als alle Zauberkarten gefunden worden waren, erklärte Hauptjugileiter und Organisator Tobias Wagner alle Zauberschüler/innen zu vollwertig ausgebildeten Zauberer und Zauberinnen. Die Heimreise wurde trotzdem nicht mit den Besen, sondern mit den Büssli angetreten. Wieder in Zeiningen angekommen, verabschiedeten sich alle voneinander und blickten auf ein magisches Wochenende zurück.


14.09.2020 – Mira Güntert

Wetterglück im Toggenburg und Jodeln im Regen

Die Turnfahrt 2020 führte den TV Zeiningen ins Toggenburg und nach Appenzell.

Kein Fricktaler Cup, kein Turnfest, kein Endturnen, kein Zeininger Halbmarathon, kein Zeiniger Märt, nichts. Das Corona-Virus hat das stattliche Jahresprogramm des TV Zeiningen komplett über den Haufen geworfen. Mit der Turnfahrt konnte seit dem Winter nun endlich wieder ein Anlass durchgeführt werden.

16 Turnerinnen und Turner trafen sich am Morgen des 5. Septembers 2020. Es herrschte bereits strahlender Sonnenschein und alle freuten sich auf einen tollen Wandertag. In einem Büssli und einem Auto ging die Reise ins Toggenburg – genauer gesagt in die Mosnanger Ortschaft Libingen. Von dort aus marschierte die Gruppe aufs Schnebelhorn, den höchsten Punkt des Kantons Zürich. Nachdem alle ihr Picknick zu sich genommen und den tollen Ausblick aufs Zürcher Oberland, den Zürichsee, den Greifensee sowie das Toggenburg genossen haben, ging es an den Abstieg.

Ein paar Kilometer später kühlten sich die Turnerinnen und Turner mit einem Eistee oder einem Bier in einem Bergrestaurant ab. Während sich die einen noch eine zweite Erfrischung gönnten, wanderten die anderen eine Zusatzschlaufe, ehe man sich etwas später oberhalb des Restaurants wiedertraf. Nach insgesamt gut vier Stunden kamen alle gemeinsam wieder beim Parkplatz an.

Weiter ging es mit einer kurzen Fahrt in die Mosnanger Ortschaft Mühlrüti ins Gasthaus Hulftegg. Nach dem Duschen, Umziehen und ausgiebigen Aperölen gab es für die TVZler ein feines Nachtessen.

Für den zweiten Tag haben die Organisatoren Tim und Mira zwei Überraschungsaktivitäten geplant. Nachdem sich alle am üppigen Frühstücksbuffet gestärkt hatten, ging es weiter in den Osten. Die Turnerinnen und Turner stellten viele Vermutungen auf, wo es wohl hingehen mag. Ideen wie Escape Room, Rodelbahn oder Alphornspielen stellten sich als falsch heraus.

Auf dem Landsgemeindeplatz in Appenzell wartete Martin auf uns. Beim ersten Blick wirkte er nicht speziell – da es regnete, trug er eine Regenjacke und hielt einen Schirm in der Hand. Nachdem wir gemeinsam in den Saal eines Restaurants gegangen waren, staunte die Gruppe nicht schlecht. Martin war «e woschechtä Innerrhödler» und trug die Appenzeller Festtagstracht. In unverkennbarem Innerrhoder Dialekt erzählte er uns stolz von den Details seiner Tracht: Das rote «Liibli» gehört dazu, ebenso die braune Lederhose, die sich nicht ganz einfach öffnen lässt. Zuletzt weihte er uns ebenfalls darin ein, wie man die Appenzell Innerrhoder von der Appenzell Ausserrhoder und der Toggenburger Tracht unterscheiden könne.

Nun ging es ans Eingemachte. Das «Ruggusseli» – ein Naturjodel – sollte einstudiert werden. Martin teilte die Frauen in die Stimmlagen «Jodlerinnen» und «Gradhäbe» und die Männer in «erster Bass» und «zweiter Bass» und verteilte ein paar Milchbecken fürs Talerschwingen. Was zuerst mit viel Entsetzen und «Was? Ich muess vor allne singe?» aufgefasst wurde, entpuppte sich nach ein paar Wiederholungen als lustiger Spass. Martin motivierte uns immer wieder mit «Eifach züche und nid loslo!» oder «Ufmerksam si und guet ofenand lose!». Nach zwei Hauptproben dann das Highlight: Wir sangen das «Ruggusseli» in der Appenzeller Innenstadt für Passanten. Schade war, dass es in Strömen regnete, was etwas die Atmosphäre hemmte. Leider wissen wir bis jetzt nicht, ob es daran lag, dass alle Leute ihre Regenschirme halten mussten, sodass niemand geklatscht hat oder ob unser atemberaubender Auftritt die Leute in eine tranceartige Regungslosigkeit trieb.

Nach der Mittagspause im Restaurant Säntis führte ein kurzer Spaziergang durch das schöne Städtchen zum zweiten Programmpunkt. Die Gruppe konnte die Appenzeller Alpenbitter AG besichtigen und viel Spannendes über das Traditionsunternehmen erfahren. Die Verköstigung der verschiedenen Produkte rundete unseren Besuch in Appenzell optimal ab.

Nach einem ereignisreichen Wochenende freuen sich alle Mitglieder des TV Zeiningen, wenn bald wieder mehr Anlässe stattfinden und die Geselligkeit gepflegt werden kann.

 


12.09.2020 – Celina Nietlispach

"Schnällscht Zeiniger" im Kleinformat

Trotz Absage des offiziellen „Schnällscht Zeinigers“ liess es sich die Jugi Zeiningen nicht nehmen, die schnellsten Kinder des Dorfes zu küren.

Die Jugileiterinnen und Jugileiter der Jugi Zeiningen waren sich einig: Auch im Jahr 2020 soll ein „Schnällscht Zeiniger“ und eine „Schnällschti Zeinigerin“ gefunden werden. Aufgrund der speziellen Umstände im Kleinformat. Dies bedeutete, dass nur Kinder der Jugi Zeiningen am Wettkampf teilnehmen durften und der Anlass ohne Zuschauer und Festwirtschaft durchgeführt wurde.
So besammelten sich am Freitag, 4. September 2020, 44 Kinder der Jugi Zeiningen auf der Sportanlage Brugglismatt. Nach einem kurzen Aufwärmen machten sich die nervösen Kinder auf zur Startlinie, um in die Bahnen eingeteilt zu werden. Das Startsignal ertönte und die Kinder rannten, so schnell sie konnten. Angefeuert von ihren Jugileiterinnen und Jugileitern gaben alle ihr Bestes und versuchten, als Erste bzw. Erster über die Ziellinie zu laufen. Nach der Auswertung der schnellsten Zeiten pro Kategorie wurden die Finalläufe ausgetragen. Die ersten drei Kinder, die über die Ziellinie liefen, wussten, dass sie etwas später auf dem Podest stehen würden. Zu erwähnen sind hierbei Benjamin Schneider und Lisa Broquet, welche mit einer Zeit von 8.57 Sekunden bzw. 9.05 Sekunden als „Schnällscht Zeiniger 2020“ und „Schnällschti Zeinigerin 2020“ gefeiert werden konnten.

Schön war, dass beim Rangverlesen auch diejenigen Kinder ein glückliches Gesicht machten, welche keine Medaille entgegennehmen durften. Glücklich, weil sie ihre Freundinnen und Freunde auf dem Podest beglückwünschen konnten; glücklich, weil sie sich bewegt und somit ihrem Körper etwas Gutes getan haben und glücklich, weil die Gemeinschaft einfach etwas vom Schönsten ist!

Ein herzlicher Dank gebührt unserem Medaillen-Sponsor, der Freiermuth Werkstatt AG.


27.06.2020 – Celina Nietlispach

Abschlussbräteln als Turnfest-Ersatz

Da das Turnfest in Koblenz abgesagt werden musste, sprang die Jugi Zeiningen am vergangenen Wochenende nicht in den Sand, sondern in den Brunnen.

Die Wäre die Corona-Pandemie nicht gewesen, hätten sich die Jugikinder der Jugi Zeiningen am vergangenen Wochenende in den Disziplinen Weitsprung, Ballweitwurf, Pendelstafette, Fachtest, Hindernislauf und Unihockey-Parcour gemessen. Als Ersatz wurde das jährliche Abschlussbräteln kurzerhand auf das Turnfest-Wochenende gelegt, damit wenigstens die Gemeinschaft nicht zu kurz kam. Doch auch in sportlicher Sicht mussten die rund 20 Kinder und Jugendlichen am Samstag, 27. Juni einiges leisten. So hatten sie die Aufgabe, in altersdurchmischten Gruppen einen anstrengenden Kreuzworträtsel-OL zu absolvieren. Nach der Anstrengung wurde die Zeit auf der Bachtalen genutzt, um gemütlich zusammenzusitzen, Spiele zu spielen, zu grillieren und vor allem, um sich gegenseitig nass zu spritzen. Letztere Aktivität ist in den vergangenen Jahren zu einer Tradition verkommen. Sobald die Kinder beim Rangverlesen ihre Preise entgegengenommen hatten und von der ganzen Gruppe ein Foto geschossen worden war, hiess das Kommando: 1, 2, 3 Wasserschlacht! Die Kinder liessen sich das nicht zwei Mal sagen, sodass nach kurzer Zeit alle patschnass waren und die einen oder anderen sogar im Brunnen landeten. Besonders abgesehen hatten es die Kinder und Jugendlichen auf ihre Jugileiterinnen und Jugileiter, die von niemandem verschont blieben.

Nach diesem gelungenen Tag verabschiedeten sich alle voneinander und wünschten sich gegenseitig schöne Sommerferien.